Messung der mittleren Windgeschwindigkeit
Schalenkreuz Anemometer
Ein Schalenkreuzanemometer ist der üblichste Sensor um den Wind zu messen. Das Schalenkreuzanemometer ist ein kleines Windrad (mit drei oder vier schalen) mit
vertikaler Drehachse, das mit dem Widerstandsprinzip funktioniert und das ein proportionales elektrisches Signal zur Windgeschwindigkeit erzeugt. Das Signal kann entweder durch die
Drehzahl, oder die Anzahl der Umdrehungen der Schalen über einen bestimmten Zeitintervall gemessen werden. Dieses Signal wird aufgenommen und kann danach weiterverarbeitet werden.
Vorteile des Schalenkreuzanemometers sind die Robustheit durch eine einfache Bauweise, die geringe Wartungsfreiheit und der niedrige Energieverbrauch (es funktioniert mit einer Batterie).
Anemometer von einer guten Qualität, sind unbedingt erforderlich für die Windenergiemessung.
Bei einem Kauf bekommt man meistens das, was man bezahlt. Das gilt auch für Anemometer man kann heute professionelle, gut kalibrierte Anemometer mit einem geringen Messfehlerbereich für ca. 500
- 900,- € kaufen (siehe Windkraftanlagen - Zubehör ). Das ist sehr wenig im Vergleich zum Risiko, einen großen wirtschaftlichen Fehler zu begehen.
Anwendung des Aneometers
Um die Windgeschwindigkeit an einem potentiellen Standort zu messen, montiert man am besten ein Anemometer auf die Spitze eines Mastes. Der Mast sollte die gleiche Höhe haben, wie die Nabe der geplanten Windkraftanlage. Dadurch vermeidet man die Unsicherheit, die bei der Umrechnung der Windgeschwindigkeit aus anderen Höhen entstehen kann.
Wenn man das Anemometer auf die Spitze eines Mastes setzt, minimiert man Messfehler, die auf Grund der Störung der Luftströmung durch den Mast entstehen können.
Muss das Anemometer doch seitlich am Mast montiert werden, ist unbedingt darauf zu achten, dass das Gerät in die Hauptwindrichtung ausgerichtet wird um den Windschatten des Mastes zu minimieren.
Messdatenerfassung
Die Windgeschwindigkeits- und Windrichtungsdaten des Anemometers werden auf Microchips gespeichert und zwar mit Hilfe eines batteriebetriebenen Messdatenerfassungsgerätes.
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